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Steckdose funktioniert nicht? Ursachen und Elektriker in Aachen

Wenn eine Steckdose keinen Strom mehr liefert: erst klären, ob nur diese Dose oder der ganze Stromkreis betroffen ist. 
Eine tote Steckdose hat selten nur eine mögliche Ursache. Mal hat der Leitungsschutzschalter ausgelöst, mal sitzt eine Klemme in der Dose locker, mal ist gar nicht die Steckdose defekt, sondern das Gerät. Diese Seite zeigt, welche Prüfschritte gefahrlos möglich sind, wo Sie aufhören sollten und wie Jungen Elektrotechnik den Fehler vor Ort in der Region Aachen eingrenzt. Der häufigste Irrtum vorweg: Eine tote Steckdose ist nicht automatisch eine defekte Steckdose.
Kurz beantwortet: Eine Steckdose funktioniert nicht, weil meist ein Schutzschalter ausgelöst hat, eine Klemmverbindung sich gelöst hat oder der Steckdoseneinsatz verschlissen ist. Sind mehrere Dosen gleichzeitig ohne Strom, liegt der Fehler im Stromkreis, häufig in einer Abzweigdose. Jungen Elektrotechnik grenzt die Ursache in Aachen und der Städteregion durch Messung ein und tauscht defekte Teile fachgerecht. 

Warum funktioniert die Steckdose nicht mehr?

Der wichtigste Hinweis ist, ob nur eine einzelne Dose ausgefallen ist oder gleich mehrere im selben Bereich. Danach richtet sich, wo gesucht wird.

Sicherung oder FI hat ausgelöst

Ist gleich der ganze Stromkreis tot, lohnt der erste Blick in den Sicherungskasten. Ein ausgelöster Leitungsschutzschalter oder FI-Schalter nimmt mehrere Steckdosen gleichzeitig vom Netz.

Lose Klemmverbindung

In der Dose sitzen die Adern in Klemmen. Löst sich eine Verbindung durch Alterung oder mechanische Belastung, fällt die Steckdose aus. An lockeren Klemmen entsteht Wärme, das ist ein Brandrisiko.

Verschlissener Steckdoseneinsatz

Kontakte nutzen sich ab. Wenn der Stecker keinen Halt mehr findet oder beim Berühren wackelt, ist der Einsatz meist verschlissen und gehört ersetzt.

Fehler in der Abzweigdose

Steckdosen hängen oft in Reihe an einer Leitung. Ein unterbrochener Kontakt in einer Abzweigdose legt alle nachfolgenden Dosen lahm, obwohl diese selbst in Ordnung sind.

Gerät oder Steckdosenleiste defekt

Nicht jede vermeintlich tote Steckdose ist defekt. Manchmal liefert sie Strom und der Fehler steckt im Gerät, im Kabel oder in der Verlängerung. Ein Test mit einem anderen Gerät klärt das.

Feuchtigkeit im Außenbereich

Außensteckdosen, Garagen, Keller und Bäder sind anfällig. Dringt Feuchtigkeit ein, löst der FI-Schalter aus und die Dose bleibt ohne Strom, bis die Ursache gefunden ist.

Steckdose ohne Strom: sichere Fehlersuche Schritt für Schritt

Diese Checks helfen bei der ersten Einordnung. Sobald die Abdeckung warm wird, es verschmort riecht oder dunkle Ränder sichtbar sind, bleibt der Stromkreis ausgeschaltet.
1. Mit einem anderen Gerät testen
Stecken Sie ein Gerät ein, von dem Sie sicher wissen, dass es funktioniert, etwa eine Lampe oder ein Ladegerät. Bleibt es ohne Funktion, liegt der Fehler an der Steckdose oder im Stromkreis.
2. Nachbarsteckdosen prüfen
Testen Sie die übrigen Dosen im selben Raum und im Nebenraum. Sind mehrere ohne Strom, betrifft der Fehler den Stromkreis und nicht die einzelne Dose.
3. In den Sicherungskasten sehen
Prüfen Sie, ob ein Leitungsschutzschalter oder der FI-Schalter unten oder in Mittelstellung steht. Lässt sich der Schalter nicht dauerhaft einschalten, bleibt er aus und der Stromkreis gehört gemessen.
Steckdose nicht selbst öffnen
Hinter der Abdeckung liegen spannungsführende Klemmen. Ohne Freischaltung und ohne Prüfung auf Spannungsfreiheit ist das Öffnen gefährlich.
Wackelnde Stecker nicht weiter benutzen
Hält ein Stecker nicht mehr richtig, entsteht an den Kontakten Wärme. Eine solche Dose gehört ausgetauscht und nicht weiter belastet.
Warme oder verfärbte Dosen abschalten
Wärme an der Abdeckung, verschmorter Geruch oder dunkle Ränder deuten auf einen Fehler unter Last hin. Den Stromkreis ausschalten und die Dose nicht mehr nutzen.
Wann ein Elektriker die Steckdose prüfen sollte

Die Steckdose wird warm

Eine Steckdose darf sich im Betrieb nicht spürbar erwärmen. Wärme deutet auf einen schlechten Kontakt oder eine überlastete Leitung hin.

Funken oder Knacken beim Einstecken

Ein sichtbarer Funke, ein Knacken oder ein verschmorter Geruch beim Einstecken gehört geprüft, bevor die Dose weiter genutzt wird.

Mehrere Steckdosen gleichzeitig tot

Fallen mehrere Dosen zusammen aus, obwohl die Sicherung eingeschaltet ist, liegt der Fehler meist in einer Abzweigdose oder in der Leitung.

Alte Anlage ohne Schutzkontakt

Dosen ohne Schutzkontakt, eine Verteilung ohne FI-Schalter oder eine Installation aus den Siebzigern gehören überprüft, sobald Störungen auftreten. Eine einzelne Reparatur löst das Grundproblem in solchen Fällen nicht.

Was wir bei der Fehlersuche vor Ort machen

Sechs Schritte, mit denen sich klären lässt, ob die Dose, die Leitung oder das Gerät schuld ist.
1

Umfang und Vorgeschichte klären

Eine Dose oder mehrere, seit wann, und ist vorher etwas passiert: gebohrt, renoviert, ein Gerät angeschlossen, Wasser im Spiel. Diese Fragen stellen wir zuerst, weil sie die Suche in eine Richtung lenken, bevor das erste Messgerät ausgepackt wird.

2

Spannung an der Dose prüfen

Mit dem Messgerät prüfen wir, ob an der Dose überhaupt Spannung anliegt, und zwar zwischen allen Kontakten. Das unterscheidet die tote Dose vom fehlenden Neutralleiter, was ein völlig anderer Fehler ist, auch wenn beides gleich aussieht.

3

Dose öffnen und Klemmstellen ansehen

Nach dem Freischalten wird die Dose geöffnet. Verfärbte Klemmen, gelöste Adern, abgebrochene Leiter oder Spuren von Wärme sind hier die typischen Befunde. Häufig ist die Ursache schon beim Herausziehen des Einsatzes sichtbar.

4

Reihenfolge im Stromkreis prüfen

Steckdosen hängen meist in Reihe. Wir prüfen deshalb auch die Dose davor und dahinter, weil eine gelöste Ader in der einen Dose die nächste ohne Strom lässt. Das erklärt die Fälle, in denen die scheinbar defekte Dose völlig in Ordnung ist.

5

Abzweigdosen einbeziehen

Ist der Fehler damit nicht gefunden, kommen die Abzweigdosen dazu, oft hinter Möbeln oder unter der Decke. Dort sitzen die Verbindungen, an denen sich über Jahre Kontaktprobleme entwickeln, besonders bei alten Klemmen.

6

Instand setzen und prüfen

Defekte Einsätze werden getauscht, lose Verbindungen fachgerecht neu geklemmt. Danach messen wir den Stromkreis und dokumentieren das Ergebnis. Wenn dabei auffällt, dass die Anlage insgesamt an der Grenze ist, sagen wir das getrennt vom aktuellen Auftrag.

Steckdosen prüfen und tauschen in der Region Aachen

Jungen Elektrotechnik arbeitet von Herzogenrath aus in der gesamten Städteregion Aachen, unter anderem in Aachen, Eschweiler, Alsdorf, Würselen, Baesweiler, Stolberg und Übach-Palenberg. Eine ausgefallene Steckdose ist schnell instand gesetzt, sobald die Ursache feststeht. Genau daran hakt es oft, weil die sichtbare Störung an der Dose und der eigentliche Fehler in der Leitung oder in einer Abzweigdose weit auseinanderliegen können.

Als eingetragener Fachbetrieb der Elektro-Innung messen wir den betroffenen Stromkreis, prüfen Klemmstellen und Schutzorgane und tauschen defekte Einsätze fachgerecht. Fällt dabei auf, dass die Installation nicht mehr zur heutigen Nutzung passt, sagen wir das offen und zeigen, was sinnvoll wäre. Das Angebot liegt vor Beginn der Arbeiten auf dem Tisch. Für Eigentümer, Mieter, Hausverwaltungen und Gewerbebetriebe in der Region Aachen entscheidet das darüber, ob eine Reparatur hält oder der Fehler nach einigen Wochen zurückkommt.

Ein Befund kommt dabei so oft vor, dass er eine eigene Erwähnung verdient: die Steckdosenleiste hinter dem Sofa oder unter dem Schreibtisch, an der Fernseher, Router, Ladegeräte und manchmal ein Heizlüfter hängen. Solche Leisten sind für Elektronik gedacht, nicht für Geräte mit hoher Dauerlast. Wenn eine Dose warm wird, ist die Ursache häufig nicht die Installation, sondern das, was daran hängt. Die Lösung ist dann keine Reparatur, sondern eine zusätzliche Dose an der richtigen Stelle, und die ist meist mit überschaubarem Aufwand gesetzt.

Häufige Fragen zur defekten Steckdose

Meistens hat ein Schutzschalter ausgelöst, eine Klemmverbindung sich gelöst oder der Steckdoseneinsatz ist verschlissen. Auch ein defektes Gerät kann den Eindruck erwecken, die Dose sei kaputt.

Wenn die übrigen Dosen im Raum funktionieren, liegt der Fehler wahrscheinlich in der Dose selbst oder an ihrer Klemmstelle. Häufig hat sich eine Ader gelöst oder der Einsatz ist beschädigt.

Dann ist der Stromkreis betroffen. Entweder hat die Sicherung ausgelöst, oder in einer Abzweigdose ist eine Verbindung unterbrochen, an der mehrere Dosen hängen.

Der Test mit einem anderen Gerät und der Blick in den Sicherungskasten sind unproblematisch. Der Tausch des Einsatzes bedeutet Arbeit an spannungsführenden Klemmen und gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.

Dann liegt der Fehler zwischen Verteilung und Dose. Eine Messung zeigt, ob die Leitung unterbrochen ist, eine Klemme keinen Kontakt hat oder der Einsatz defekt ist.

Der Betrieb sitzt in Herzogenrath und arbeitet in Aachen, Eschweiler, Alsdorf, Würselen, Baesweiler, Stolberg, Übach-Palenberg und weiteren Orten der Städteregion Aachen.

Weil an einem Kontakt ein Übergangswiderstand entsteht, meistens durch eine lockere Klemme oder ausgeleierte Kontakte im Einsatz. Dort wird elektrische Energie in Wärme umgesetzt, und zwar dauerhaft, solange Last anliegt. Das ist einer der häufigsten Auslöser für Schwelbrände in Wohnungen und einer der wenigen Befunde, bei denen wir zu sofortigem Handeln raten.

Technisch ist das eine überschaubare Arbeit, es bleibt aber ein Eingriff an spannungsführenden Teilen. Dazu kommt: In manchen Dosen ist wenig Platz, und USB-Einsätze bauen tiefer. Wir prüfen deshalb Dosentiefe und Klemmraum, bevor wir zusagen. In alten Installationen ohne Schutzleiter ist der Tausch zusätzlich eine Gelegenheit, den Zustand der Leitung anzusehen.

Dann liegt der Fehler beim Gerät, an dessen Kabel oder an der Steckerverbindung. Ein Test mit einem anderen Gerät bringt Klarheit. Umgekehrt kann auch ein Gerät intakt sein und trotzdem nicht laufen, wenn an der Dose der Neutralleiter fehlt. Deshalb wird bei der Messung immer zwischen allen Kontakten geprüft, nicht nur auf Anwesenheit von Spannung.

Eine feste Zahl gibt es nicht, entscheidend ist die zu erwartende Last. Ein Kreis mit sechs Dosen in einem Schlafzimmer ist unproblematisch, dieselbe Anzahl in einer Küche mit Backofen, Wasserkocher und Mikrowelle nicht. Bei Modernisierungen trennen wir deshalb Küche und Arbeitsbereiche von den übrigen Räumen, statt alles an einen Kreis zu hängen.

Für Neuinstallationen in Wohnungen sind Steckdosen mit erhöhtem Berührungsschutz vorgeschrieben, umgangssprachlich Kindersicherung. Bestehende Dosen müssen deshalb nicht sofort getauscht werden, bei einer Modernisierung setzen wir aber grundsätzlich Einsätze mit diesem Schutz. In Haushalten mit kleinen Kindern lohnt sich der Tausch auch unabhängig von einer größeren Maßnahme.

Nicht weiter benutzen und den Stromkreis abschalten. Meist sind die Spreizkrallen in der Unterputzdose ausgebrochen oder die Dose selbst sitzt lose im Mauerwerk. Beides lässt sich fachgerecht beheben, aber nicht durch Zurückdrücken und Festschrauben, weil dabei die Adern in der Dose belastet werden.

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