Zustand der Eindeckung, Alter der Ziegel, Ausrichtung, Neigung, Windlast und Verschattung entscheiden darüber, ob Module heute sinnvoll auf das Dach gehören.
Wir rechnen mit Ihrem tatsächlichen Stromverbrauch und mit dem, was dazukommen soll, etwa Wallbox, Speicher oder Wärmepumpe. Daraus ergibt sich die sinnvolle Modulzahl.
Unterkonstruktion, Module und Wechselrichter werden fachgerecht gesetzt, verkabelt und in die vorhandene Elektroinstallation eingebunden.
Viele Bestandsverteilungen in Würselen sind für eine Einspeisung nicht vorbereitet. Was angepasst werden muss, sagen wir vor dem Angebot.
Die technische Abstimmung mit dem Netzbetreiber läuft über uns. Für die Registrierung im Marktstammdatenregister bereiten wir die Anlagendaten auf.
Ladepunkt, spätere Erweiterung und regelmäßige Prüfung der Anlage planen wir mit, damit die Solaranlage über Jahre zuverlässig läuft.
Bevor jemand aufs Dach steigt, sehen wir uns an, was schon da ist: Baujahr, letzte Dachsanierung, Jahresverbrauch, geplante Anschaffungen. Bei Häusern, die vor zwanzig Jahren neu gedeckt wurden, ist die Ausgangslage eine andere als bei einer Eindeckung aus den Sechzigern.
Auf dem Dach geht es um Zustand der Ziegel, Lattung, Unterspannbahn und die Frage, ob die Konstruktion die zusätzliche Last trägt. Wir sagen an dieser Stelle auch, wenn eine Sanierung ansteht und beides zusammen geplant werden sollte.
Der zweite Teil der Bestandsaufnahme findet im Keller statt: Zählerplatz, freie Reihen, Absicherung, Weg für die Leitung vom Dach. Gerade in Häusern aus den Fünfzigern und Sechzigern entscheidet sich hier, wie aufwendig das Projekt wird.
Aus Dachfläche, Ausrichtung, Verschattung und Verbrauch ergibt sich die sinnvolle Größe. Das Angebot weist die Positionen einzeln aus, inklusive der Arbeiten an der Verteilung, damit später nichts als Zusatz auftaucht.
Unterkonstruktion, Module, Wechselrichter und Leitungsweg werden gesetzt, die Durchdringungen fachgerecht abgedichtet. Die elektrische Einbindung erfolgt durch dieselben Leute, die vorher die Verteilung beurteilt haben.
Nach Prüfung und Inbetriebnahme erhalten Sie die Dokumentation. Die technische Anmeldung beim Netzbetreiber übernehmen wir, für die Registrierung im Marktstammdatenregister stellen wir die Anlagendaten zusammen.
Betondachstein, Tonziegel, Schiefer oder Trapezblech verlangen jeweils andere Befestigungen. Bei Schiefer und alten Handstrichziegeln ist mehr Sorgfalt nötig, weil die Deckung beim Anheben leichter bricht.
Ob ein Gerüst nötig ist, hängt von Traufhöhe und Dachneigung ab. Bei Reihenhauszeilen kommt die Frage dazu, wie der Zugang zum Nachbardach geregelt ist. Beides gehört ins Angebot und nicht in eine Nachverhandlung.
Der Leitungsweg vom Modulfeld zum Wechselrichter und weiter zur Verteilung ist bei manchen Häusern in einer Stunde gefunden und bei anderen die eigentliche Aufgabe, etwa wenn kein Schacht existiert und die Leitung außen geführt werden müsste.
Ist Platz für Einspeisung und die neue Messeinrichtung vorhanden, bleibt der Eingriff klein. Fehlt er, gehört die Anpassung der Verteilung zum Projekt. In Würseler Bestandshäusern ist das eher die Regel als die Ausnahme.
Auf den Flachdächern der Gewerbeflächen wird aufgeständert und ballastiert, das bringt Gewicht und eine Statikfrage mit sich. Auf dem Satteldach ist die Befestigung einfacher, dafür ist die Fläche durch Gauben und Schornsteine begrenzt.
Wer absehbar einen Speicher, eine Wallbox oder eine Wärmepumpe ergänzen will, sollte das vor der Auswahl des Wechselrichters sagen. Nachträglich lässt sich manches nur mit zusätzlichen Geräten lösen, was teurer ist als die richtige Wahl am Anfang.
Jungen Elektrotechnik GmbH ist ein eingetragener Elektro-Fachbetrieb mit Sitz in Herzogenrath und regelmäßig in Würselen im Einsatz. Zum Leistungsumfang gehören Dachprüfung, Auslegung, Solarmodul-Montage, Anbindung an Zählerschrank und Hausnetz, Abstimmung mit dem Netzbetreiber und Wartung.
In der Kernstadt und in den Ortsteilen, unter anderem Broichweiden, Bardenberg, Morsbach, Euchen, Linden-Neusen, Verlautenheide, Birk und Ahe. Anfragen aus Herzogenrath, Alsdorf, Aachen, Baesweiler und der Städteregion Aachen nehmen wir ebenfalls an.
Das hängt vom Zustand der Eindeckung ab. Eine Photovoltaikanlage bleibt Jahrzehnte oben, deshalb prüfen wir Ziegel, Lattung und Durchdringungen vorab. Steht ohnehin eine Dachsanierung an, ist es sinnvoller, beides zusammen zu planen.
Bei vielen Häusern aus den 1950er und 1960er Jahren nicht ohne Anpassung. Zählerplatz, Schutztechnik und Leitungswege werden vor dem Angebot geprüft, damit die Anlage später nicht an der Verteilung scheitert.
Die technische Anmeldung beim Netzbetreiber übernehmen wir. Netzgekoppelte Anlagen sind zusätzlich innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister zu registrieren, die dafür nötigen Anlagendaten stellen wir zusammen.
Ja. Auf den Flachdächern der Gewerbeflächen in Würselen und der Städteregion Aachen prüfen wir Lastprofil, Anschlusssituation, Blitzschutz, Unterkonstruktion und den Zugang für spätere Wartung gesondert.
Das hängt vom Zustand ab, nicht vom Alter allein. Sind Ziegel mürbe, die Lattung angegriffen oder fehlt eine Unterspannbahn, ist eine Sanierung vor der Montage der sinnvollere Weg. Ist die Deckung in Ordnung, spricht nichts gegen eine Anlage, auch wenn das Dach schon zwanzig Jahre liegt.
Beides fließt in die Auslegung der Unterkonstruktion ein und richtet sich nach Standort und Gebäudehöhe. Für die Region gelten dieselben Regeln wie überall in Deutschland, entscheidend ist die korrekte Ausführung der Befestigung. Improvisierte Halter sind der häufigste Grund, warum Anlagen im Sturm Schaden nehmen.
Als grobe Orientierung belegen moderne Module rund zwei Quadratmeter pro Stück. Wie viele davon sinnvoll sind, ergibt sich aus Verbrauch, nutzbarer Dachfläche und Verschattung. Wir rechnen das im Termin gemeinsam durch, statt eine Zahl in den Raum zu stellen.
Ja. Bei bestehenden Anlagen prüfen wir zuerst Zustand, Verschaltung und Wechselrichter und ob eine Erweiterung technisch sinnvoll ist. Manchmal ist eine zweite, eigenständige PV-Anlage der bessere Weg als das Aufstocken einer vorhandenen. Das hängt an Alter und Auslegung der bestehenden Technik.
Module und Unterkonstruktion brauchen im Normalbetrieb wenig Zuwendung. Sinnvoll ist trotzdem eine regelmäßige Sichtprüfung von Befestigung, Kabelführung und Wechselrichter sowie ein Blick auf die Erträge, weil sich dort Störungen zuerst zeigen. Reinigen ist bei den üblichen Dachneigungen selten nötig, Regen erledigt das meiste.
Zuerst wird geprüft, ob die Anlage sicher ist und ob sie freigeschaltet werden muss. Danach klären wir, ob nur die Deckung betroffen ist oder auch Befestigung und Leitungen. Für die Abwicklung mit der Versicherung ist die Dokumentation aus der Montage hilfreich, deshalb bekommen Sie sie bei der Übergabe.
Auf normalen Wohngebäuden ist eine Aufdachanlage in Nordrhein-Westfalen in der Regel verfahrensfrei. Anders sieht es bei denkmalgeschützten Gebäuden und in Bereichen mit Gestaltungssatzung aus, dort ist eine Abstimmung mit der Kommune nötig. Bei Gewerbedächern kommen je nach Größe und Aufständerung weitere Fragen dazu. Im Zweifel klären wir das vor der Planung.
Was nicht im Haus verbraucht wird, geht ins Netz. Dafür braucht es einen Zähler, der in beide Richtungen misst, und die Anmeldung beim Netzbetreiber. Wie viel Eigenverbrauch realistisch ist, hängt vom Tagesablauf ab. Wer die Waschmaschine in die Mittagsstunden legt und ein Auto tagsüber lädt, verschiebt diesen Anteil deutlich.